Hervorragende chemische Beständigkeit und Umweltbeständigkeit
HDPE-Rohre mit doppelter Wand und Wellprofil weisen eine bemerkenswerte chemische Beständigkeit und Umweltbeständigkeit auf, die traditionelle Rohrwerkstoffe unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen deutlich übertrifft. Die Zusammensetzung aus hochdichtem Polyethylen bietet eine inhärente Resistenz gegenüber einer breiten Palette von Chemikalien, die in kommunalen und industriellen Anwendungen üblich sind, einschließlich Säuren, Laugen, Salze und organische Verbindungen, die metallische Rohre rasch korrodieren oder Betonstrukturen zersetzen würden. Diese chemische Inertheit gewährleistet eine gleichbleibende Leistungsfähigkeit unter aggressiven Bodenbedingungen, beispielsweise in Gebieten mit hohem Sulfatgehalt, saurem Grundwasser oder industrieller Kontamination, die andere Rohrmaterialien beeinträchtigen würden. Laborprüfungen bestätigen die Beständigkeit gegenüber Schwefelwasserstoffgasen, die im Abwasserbereich häufig vorkommen, und verhindern so die Zerfallserscheinungen, unter denen Betonrohre in vergleichbaren Umgebungen leiden. Die molekulare Struktur des Materials verhindert die Aufnahme schädlicher Chemikalien, erhält die strukturelle Integrität bei und verhindert die Kontamination der transportierten Flüssigkeiten. Die Beständigkeit gegenüber Spannungsrisskorrosion stellt sicher, dass die Rohre ihre mechanischen Eigenschaften beibehalten, selbst wenn sie Tensiden, Reinigungsmitteln und anderen Chemikalien ausgesetzt sind, die bei anderen Kunststoffmaterialien zu spannungsbedingten Ausfällen führen könnten. UV-Stabilisierungszusätze, die während der Herstellung eingearbeitet werden, schützen vor Abbau durch Sonnenlicht während Lagerung und Installation und bewahren die Materialeigenschaften bis zur endgültigen Eindeckung. Die thermische Stabilität von HDPE ermöglicht einen effektiven Betrieb über Temperaturbereiche von -40 °C bis +60 °C, ohne spröde Brüche oder übermäßige Wärmeausdehnung zu erfahren. Gefrier-Tau-Wechseltests zeigen eine überlegene Leistung gegenüber starren Materialien, wobei die Flexibilität von HDPE das Fortschreiten von Rissen auch bei wiederholten thermischen Wechseln verhindert. Biologische Resistenz verhindert bakteriellen Befall und Biofilmbildung, die die hydraulische Leistung beeinträchtigen oder Gesundheitsrisiken in Trinkwassersystemen verursachen könnten. Umfangreiche beschleunigte Alterungsstudien prognostizieren Nutzungsdauern von mehr als 50 Jahren unter normalen Betriebsbedingungen, mit minimaler Abnahme der mechanischen oder chemischen Beständigkeitswerte. Umweltverträglichkeitsprüfungen bestätigen, dass HDPE-Materialien keine schädlichen Substanzen in den umgebenden Boden oder das Grundwasser auslaugt, was die Zielen des Umweltschutzes in empfindlichen ökologischen Bereichen unterstützt.